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faceyourbase und meistro ENERGIE sind neue Mitglieder des Bitkom

Das Ingolstädter Energieunternehmen meistro ENERGIE GmbH ist zum 1. Juni 2017 dem Bitkom beigetreten. Ebenso vollwertiges Mitglied ist das angeschlossene Internet-Startup faceyourbase.com.

Christian Dau, Leiter Marketing & Digital Business bei der meistro ENERGIE GmbH und Gründer von faceyourbase.com: „Das Netzwerk und die Möglichkeit mit anderen Unternehmen der Digitalbranche in Kontakt zu treten und neue digitale Impulse von Außen zu bekommen waren für uns die ausschlaggebenden Punkte, mit der meistro ENERGIE GmbH und unserem Immobilien-Startup faceyourbase.com dem Digitalverband Bitkom beizutreten. Die tägliche Arbeit in unserem Energieunternehmen und natürlich im angegliederten Startup ist immer stärker von digitalen Prozessen geprägt, da helfen ein regelmäßiger Branchenaustausch und das Netzwerk enorm, um bei diesen Themen auf dem Laufenden zu bleiben.“

So möchte meistro durch die Mitgliedschaft zusätzlich weiteren Zugang zu politischen Entscheidern, neuen Kundengruppen und Partnern, aber auch die Beobachtung des Wettbewerbes weiter vorantreiben. Eine Früherkennung digitaler Trends und Innovationen wird somit zusätzlich Rechnung getragen. Durch die regelmäßige Teilnahme an den mehr als 100 Themenplattformen, Gremien und 500 Veranstaltungen des Bitkom pro Jahr soll ein reger Austausch zwischen meistro und den anderen Mitgliedsunternehmen stattfinden, um so auch meistro über Vorträge noch stärker in der digitalen Öffentlichkeit zu präsentieren.

Über Bitkom
Bitkom ist der Digitalverband Deutschlands. 1999 als Zusammenschluss einzelner Branchenverbände in Berlin gegründet, vertritt Bitkom mehr als 2.500 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, unter ihnen 1.000 Mittelständler, mehr als 400 Startups und nahezu alle Global Player. Die Mitglieder bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Geräte und Bauteile her, sind im Bereich der digitalen Medien tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. Bitkom fördert und treibt die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft und setzt sich für eine breite gesellschaftliche Teilhabe an den digitalen Entwicklungen ein. Ziel ist es, Deutschland zu einem weltweit führenden Digitalstandort zu machen.
Über meistro – Energie für Unternehmen
meistro ENERGIE GmbH ist Teil der meistro Gruppe. Das Energieunternehmen liefert seit über 10 Jahren erfolgreich klimaneutrale Energie (Strom & Erdgas) an mittlerweile über 7.000 Unternehmen und Kunden mit mehr als 20.000 Lieferstellen. Neben der klimaneutralen Lieferung von Strom und Erdgas bietet meistro energetische Lösungskonzepte, die die Systemeffizienz bei den meistro Kunden erhöhen. meistro liefert dabei jährlich rund ein Terawatt Energie aus und vertreibt Produkte für Energieeffizienz. Der Sitz ist in Ingolstadt. Weitere Infos unter www.meistro.de. Zu den Digitalmarken von meistro gehören außerdem die Onlinemarke www.boss.energy, die einen speziellen StartUp-Tarif für Unternehmen anbietet unter www.boss.energy/startup und die B2B-Energie Community www.wattislos.com.

Jahresabrechnung muss für Eigentümer verständlich sein

Immobilienvermarktung für Eigentümer

Eigentümer haben einen Anspruch darauf, zu erfahren, was die Verwaltung mit ihrem Geld macht. Nachvollziehen können sie das in der Jahresabrechnung. Daher muss diese alle Einnahmen und Ausgaben einfach und verständlich auflisten.

Beschluss der Eigentümerversammlung
Eigentümer müssen ihre jährliche Abrechnung verstehen können. Das heißt, die Abrechnung muss vollständig, übersichtlich und verständlich gegliedert sein. Werden diese Kriterien nicht erfüllt, ist die Abrechnung nicht transparent und entspricht nicht den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verwaltung.
In dem Fall ging es um den Beschluss einer Eigentümerversammlung, die Jahresabrechnung zu genehmigen. Eine Eigentümerin war damit nicht einverstanden, weil sie die Ergebnisse nicht nachvollziehen konnte. Unter anderem ging es um die Frage, ob es zulässig ist, dass die Verwaltung Mittel aus der Instandhaltungsrücklage kurzfristig auch für andere Zwecke verwenden darf.

Verständliche Jahresabrechnung
Das Urteil: Um Liquiditätsengpässe und damit Überziehungen des Gemeinschaftskontos zu vermeiden, kann der Verwalter diese Mittel vorübergehend aus der Instandhaltungsrücklage verwenden. Allerdings muss das in der Jahresabrechnung verständlich aufgeführt werden. Die Darstellung der Instandhaltungsrücklage ist intransparent, wenn nicht erläutert wird, in welcher Höhe vorübergehende Entnahmen zurückgeführt worden sind und in welchem Umfang noch nicht zurückgeführte Entnahmen erfolgt sind. Insofern hatte die Jahresabrechnung in diesem Fall keinen Bestand.

Landgericht Düsseldorf Urteil
Das befand das Landgericht Düsseldorf (Az.: 25 S 63/16), wie die die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein (DAV) berichtet.

Quelle: dpa/www.focus.de

Flüchtlinge stützen Wohnungsbau

Maklertricks

Die Zahl der Baugenehmigungen geht zu Jahresbeginn insgesamt zurück – trotz des Baubooms bei Neubauwohnungen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Januar rund 22.200 Neubauwohnungen genehmigt. Das war ein Anstieg um drei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Prozentual am stärksten fiel das Plus bei Wohnungen in Wohnheimen aus (55,9 Prozent), zu denen auch Flüchtlingsunterkünfte zählen. Um- und Ausbauten waren dagegen rückläufig (-32,7 Prozent). Dadurch sei die Zahl der Baugenehmigungen im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 3,1 Prozent auf 25.500 Wohnungen gesunken, erläuterte die Wiesbadener Behörde. Von November bis Januar gab es dagegen einen Anstieg um 28,4 Prozent. Niedrige Zinsen und die Unterbringung von Flüchtlingen treiben die Nachfrage an. (dpa)

Immobilienköpfe 2016 – Haufe nominierte faceyourbase

Große Anerkennung für das Konzept von faceyourbase.com. Die Haufe Redaktion hat den faceyourbase Gründer und Vorstand Christian Dau als einen der „Immobilien Köpfe 2016“ nominiert. Auf dem „Tag der Immobilienwirtschaft“ wurden insgesamt 13 Personen nominiert, die sich in der Branche besonders verdient gemacht haben – diesmal im Fokus: das Thema Flüchtlinge. Unter den Nominierten auch faceyourbase mit Christian Dau. Vielen Dank an die Haufe Redaktion für die Nominierung!

Hier ist mieten günstiger als kaufen

Mietpreisbremse

Obwohl sich viele Mieter über zu hohe Kosten beschweren, haben es Käufer von Immobilien oftmals noch schwerer. Trotz derzeit günstiger Kredite fahren Mieter vielerorts besser. In diesen zehn Städten rentiert es sich eher, eine Immobilie zu mieten, statt diese zu kaufen. Berechnet wird dieses Ranking anhand der Rendite auf das Eigenkapital und Gesamtkapital. Der Vergleich der Wirtschaftswoche geht vom kreditfinanzierten Kauf einer 80 Quadratmeter großen Wohnung aus.

Platz 10: Frankfurt am Main
– Selbstnutzer erzielen durch den Wohnungskauf eine Rendite von 4,3 Prozent, auf das eingesetzte Eigenkapital. Auf das Gesamtkapital inklusive Kredit erzielen sie nur 2,7 Prozent Rendite -> Mieten ist günstiger

Platz 9: Düsseldorf
– 4,2 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,6 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Platz 8: Rostock
– 4,2 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,6 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Platz 7: Stuttgart
– 4,1 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,5 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Platz 6: Kiel
– 4,0 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,6 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Platz 5: Berlin
– 4,0 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,5 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Platz 4: Münster
– 3,9 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,5 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Platz 3: Hamburg
– 3,7 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,3 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Platz 2: Freiburg
– 3,7 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,3 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Platz 1: München
– 3,5 Prozent auf eingesetztes Eigenkapital, 2,2 Prozent auf die gesamte Kaufsumme inklusive Kredit

Ist ein Ende des Mietanstieg in Sicht?

faceyourbase.com Wohnungssiche

Laut einer Branchenstudie des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) soll ein Ende des Mietanstiegs bereits Ende 2017 in Sicht sein. Bestandsmieten in Großstädten wie Berlin, München oder auch Hamburg sollen laut Verband langsamer steigen. Im September 2016 boten Vermieter Wohnungen dort durchschnittlich 2,6 Prozent teurer an als zwölf Monate zuvor, im Vorjahreszeitraum hatte das Plus noch bei 3,4 Prozent gelegen. Auch Eigentumswohnungen könnten in den kommenden fünf Jahren um ein Drittel günstiger werden. Grund hierfür soll ein nachlassender Zuzug in die genannten Städte sein. Zugleich würden viele derzeit begonnenen Bauvorhaben fertig gestellt sein.

Bundesverband sieht weiterhin Engpass

Eine andere Meinung vertritt hingegen der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Dieser geht davon aus, dass sich der Wohnungsengpass in den Ballungsräumen verschärft.

Daten aus Energieausweis müssen in kommerziellen Immobilienanzeigen veröffentlicht werden

Die Bundesregierung möchte mit dem geplanten Gebäudeenergiegesetz die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) sowie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammenfassen.

Durch dieses neue gebündelte Gesetz sollen unter anderem Anbieter von gewerblichen Immobilienanzeigen dazu verpflichtet werden, die Daten aus dem Energieausweis auch zu veröffentlichen. Verpflichtet waren dazu bislang nur die eigentlichen Vermieter der Objekte oder auch die Verkäufer.

Noch ist das Gesetz nicht verabschiedet worden, es muss zunächst das parlamentarische Verfahren durchlaufen. Mit einer Verabschiedung wird allerdings noch vor dem anstehenden Bundestagswahl gerechnet.

Energieunternehmen meistro GmbH wird neuer Investor

Paukenschlag für das Immobilienstartup faceyourbase.com: Die meistro Energie GmbH mit Sitz in Ingolstadt beteiligt sich mit 25,1 Prozent an der faceyourbase AG, die das gleichnamige Immobilienportal faceyourbase.com betreibt. Die Energiewirtschaft trifft somit Start des Jahres 2017 intelligent auf die Wohnungswirtschaft.

Gemeinsam wird im Rahmen dieser Beteiligung eine für den Energie-und Wohnungsmarkt einzigartige digitale Leerstandsmanagement-Software entwickelt und mit der Energiewelt verknüpft. Launch der Software wird zu Beginn des zweiten Quartals 2017 sein. Das bewährte Geschäftsmodell von faceyourbase.com eines stressfreien, digitalen Mieterauswahlprozesses    und der im Markt einzigen kostenlosen Vermarktung für Vermieter, Makler und Hausverwaltungen wird für die gesamte Wohnwirtschaft zusätzlich um neue verbesserte Funktionen ergänzt und um die neue Leerstandsmanagement-Funktionen für kostenoptimierte Energieprozesse erweitert.

Die Wohnungswirtschaft trifft hier erstmals via eines Startups intelligent auf die Energiewirtschaft. Das ist sinnvoll. zumal in Zukunft diese Bereiche über Themen wie Mieterstrom oder Sektorenkopplung strategisch immer enger miteinander verzahnt sein werden. Eine für die Wohnungswirtschaft zusätzliche, intelligente und in dieser Kombination einzigartige und digitale Lösung für den optimierten Zählerstands An- und Abmeldeprozess bei gleichzeitiger Vermarktung des Leerstandes ist das Ziel dieser Unternehmensbeteiligung.

Christian Dau, Leiter Digital Business & Development bei der meistro Energie GmbH, betreut nun mit dem Team der meistro Energie GmbH das faceyourbase Leerstands-Projekt in der Digital-Abteilung von meistro und lenkt somit mit erhöhter Schlagkraft auch weiter in Doppelfunktion als Gründer und Vorstand der faceyourbase AG die Geschicke des Startups. Oskar Hasinski zeichnet weiter mit seinem Team für die Entwicklung der integrierten Leerstandsmangement-Lösung in Zusammenarbeit mit der IT Abteilung der meistro Energie GmbH verantwortlich. meistro Energie GmbH beliefert schon heute Wohnungswirtschaftsunternehmen mit Strom und Gas, so dass hier sinnvolle Synergien und weitreichende energiewirtschaftliche Prozesse genutzt werden können.

„In der Energiewirtschaft nimmt die Digitalisierung einen umfassenden Stellenwert ein. An diesen Veränderungsprozessen arbeitet meistro jederzeit auch proaktiv und nachhaltig in den verschiedensten Bereichen. Das Geschäftsmodell von faceyourbase.com ist für die Wohnungswirtschaft innovativ und ergänzt perfekt unsere Pläne für die neue digitale Leerstandsmanagement-Software. Unsere Kunden werden somit neben dem klimaneutralen Strom- und Gasangebot auch von diesen neuen digitalen Lösungen bzw. optimierten Prozessen profitieren“, so Mike Frank, Geschäftsführung meistro Energie GmbH.

Christian Dau, Leiter Digital Business & Development meistro Energie GmbH & Vorstand Marketing faceyourbase.com: „Die Themen in der Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft sind in Zukunft eng miteinander verbunden und stehen durch die Energiewende vor neuen digitalen Herausforderungen, so dass dieser Zusammenschluss nicht nur logisch ist und enorme Potenziale bietet, sondern in der Kombination aus Energie und Vermarktung ein klares Alleinstellungsmerkmal. Wir werden für die WoWi ein neues digitales Produkt entwickeln, das die bestehenden Stärken von faceyourbase und meistro bündelt.“

Über meistro Energie GmbH
meistro Energie GmbH ist Teil der meistro Gruppe. Das Energieunternehmen liefert seit 10 Jahren erfolgreich klimaneutrale Energie (Strom & Gas) an mittlerweile über 7.000 Unternehmen und Kunden mit 20.000 Lieferstellen. Neben der klimaneutralen Lieferung von Strom und Erdgas bietet meistro energetische Lösungskonzepte, die die Systemeffizienz bei den meistro Kunden erhöhen. meistro liefert dabei jährlich rund ein Terawatt Energie aus und vertreibt Produkte für Energieeffizienz. meistro betreut aktuell schon Großkunden mit Energie aus der Wohnungswirtschaft wie z.B. Grand City Property Ltd. Der Sitz ist in Ingolstadt.

Neben der Beteiligung an faceyourbase AG besetzt meistro weitere digitale Themen. www.boss.energy ist unter der gleichnamigen Topleveldomain die Onlinemarke der meistro. Dort können über einen smarten Onlineprozess digital Strom & Gas Offerten berechnet und direkt bestellt werden. Zudem können Unternehmer schon jetzt bei boss.energy einen Termin für den Einbau eines intelligenten Zählers (Smart Meter) online auswählen.

Darüber hinaus launcht meistro 2017 wattislos.com die erste B2B Energy Community für Unternehmen, Energieberater, Verbundgruppen und energieaffine User.

Mehr zur meistro GmbH unter www.meistro.de oder in den diversen Social Media Kanälen

Mieten steigen trotz Mietpreisbremse kräftig

Mietpreisbremse

Mietpreisbremse bremst nicht wirklich
Trotz Mietpreisbremse kennen die geforderten Mieten in den Großstädten scheinbar keine Grenze nach oben. In dem Wohnungsmarktbericht Deutschland 2016, der von Jones Lang LaSalle erstellt wurde, wurden die Daten aus 165.000 Miet- und Kaufangeboten für Wohnungen in den Großstädten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und Leipzig ausgewertet. Das Ergebnis: Am stärksten stiegen die Mieten in Berlin (12 Prozent, 10,15 Euro pro Quadratmeter), gefolgt von Köln (10 Prozent, 11 Euro pro Quadratmeter), München (10 Prozent, 17,55 Euro pro Quadratmeter). In den Städten Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig wurden Steigerungen zwischen sechs und sieben Prozent gemessen. Frankfurt am Main verzeichnete mit vier Prozent den geringsten Anstieg.

Günstige Wohnungen gibt es noch bei faceyourbase: Zur Wohnungssuche

Urteil: Miete nach Kündigung nicht mit Kaution verrechenbar

Mietpreisbremse

Die Miete darf nach einer Kündigung nicht mit der Kaution verrechnet werden. Denn Mieter sind grundsätzlich nicht berechtigt, die Mietzahlungen vor dem Ende des Mietvertrages einzustellen, weil sie die Kaution abwohnen wollen.

Der Mieter würde mit der Verrechnung den Sicherungszweck der Kautionsvereinbarung aushebeln, urteilten die Richter am Amtsgericht München. Auf das Urteil weist die Rechtsanwaltskammer Oldenburg hin.

Keine Kaution statt Miete

In dem verhandelten Fall hatte die Klägerin eine Vier-Zimmer-Wohnung an eine Frau vermietet. Die Gesamtmiete betrug rund 2340 Euro pro Monat. Die Mieterin kündigte den Vertrag später und zahlte für die letzten beiden Monate keine Miete mehr. Daher zog die Vermieterin vor Gericht. Die Mieterin argumentierte dort, sie könne die Mietforderungen gegen den Anspruch auf Rückzahlung der Kaution aufrechnen.

Amtsgericht gibt Vermieter recht

Zu Unrecht: Das Amtsgericht verurteilte (Az.: 432 C 1707/16) die Mieterin dazu, die rückständigen Mieten in Höhe von insgesamt rund 4680 Euro zu zahlen. Mieter seien grundsätzlich nicht berechtigt, die Mietzahlungen vor dem Ende des Mietverhältnisses einzustellen. Das sogenannte „Abwohnen der Kaution“ sei unzulässig. Die Kaution habe für den Vermieter einen Sicherungszweck. Diesen könne der Mieter nicht einfach aushebeln.

Quelle: dpa