Nach Umzug auch um neue Nachbarn kümmern

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Wer umzieht, sollte sich auch bald um seine neuen Nachbarn kümmern. Denn es wirkt sympathisch, sich möglichst früh vorzustellen – und es ist ein wichtiger Schritt zur guten Nachbarschaft.

Wenn es um das Thema Nachbarn geht, kann wohl jeder mitreden. Schließlich sind die Möglichkeiten vielfältig, sich über die Bewohner nebenan zu ärgern: Über nicht geschnittene Hecken, bellende Hunde und das schlecht geputzte Treppenhaus.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2015 fast 8500 Nachbarschaftsverfahren bei den Amtsgerichten. Damit möglichst gar kein Ärger entsteht, hilft ein guter Einstand beim Einzug. So sollten neue Nachbarn sich frühzeitig vorstellen und potenzielle Probleme gleich ansprechen. Dabei sollte der neue Nachbar signalisieren, dass er Rücksicht nehmen wird – und sich bspw. mit dem Klavierspielen an Ruhezeiten hält. Noch mehr Pluspunkte sammelt er mit der Frage, zu welcher Tageszeit sich der andere vielleicht gestört fühlen würde.
Eine Einladung der Nachbarn ins Haus vermittelt Offenheit und Freundlichkeit. Dafür bietet sich schon die allererste Zeit nach dem Umzug an, wenn noch nicht alle Kisten ausgepackt sind. Die Nachbarn mal um Hilfe bitten und sich bei ihnen eine Leiter ausleihen. Denn wer um Hilfe bittet, wirkt sympathisch. Und der andere kann sich hilfsbereit zeigen, was den meisten Menschen ein gutes Gefühl bereitet.

Doch was tun, wenn sich trotz aller Bemühungen kein gutes Verhältnis mit den Nachbarn einstellen will, der andere einem Vorschriften machen und seine vermeintlichen Rechte durchsetzen will? Aber wie bei allen Konflikten gilt: erst einmal durchatmen, anstatt sich zu empören. Dann die Sache möglichst bald ansprechen. Und wenn dies auch nichts nützt, hilft nur eines: dem Nachbarn aus dem Weg gehen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück mit Ihren neuen Nachbarn!

© dpa